28.02.2011

Die Magie des Unbekannten...

Ich habe wirklich keine Ahnung, warum ich eigentlich kaum je Angst vor dem Scheitern hatte. Vielleicht weil ich das Unbekannte viel zu sehr liebe. Für mich geht eine unglaubliche Magie von dem aus, was ich nicht kenne. Das Mitgestalten des auf mich zukommenden, gemischt mit der Spannung was sich zusätzlich von selbst am Weg daraus entwickeln wird, hat mich immer schon fasziniert.
Das beschert mir ein rundum lustvolles Leben irgendwo zwischen Traumtänzer und Regenmacher. Immer ungewiss, meist spannend, zeitweise beängstigend, immer erwartungsvoll, oft freudig und vor allem; immer neu.
Grenzen zu überschreiten, um zu sehen wie weit ich komme. Und dann sofort die Grenzen immer noch weiter zu stecken. Das machte auch meine tägliche Lust auf mehr und intensiveres Leben aus.
Ein paar Dinge muss ich noch lernen, einen grossen Haufen Mut muss ich mir ganz einfach wieder zurückholen, zurückerarbeiten; aber im Prinzip ist sowieso schon immer jeder Tag für mich ein Lernprozess. Ein bereinigend schöner, neue Perspektiven öffnender.
Mein jetziges Projekt bin ich also selbst, meine Sehnsucht nach spannendem Leben und meine Leidenschaft für das Unbekannte wieder voll entwickeln und dann schauen, was die Zukunft noch für mich auf Lager hat. Um dann wieder so zu sein, wie ich war und es auch weiterhin sein will.
Ausserdem habe ich mittlerweile schon wieder rund vierzehn gute - und vor allem für mich neue - Ideen für Projekte, die ich in Zukunft noch verwirklichen will. Und "Scherasade. Keine Gewalt gegen Kinder!" werde ich ja auch noch um einiges grösser machen sowie mit viel mehr Menschen gemeisam lange weiterführen.
Das alles geht für mich nur mit viel Lust, Leidenschaft, Begeisterung und vor allem der Freude an der Magie des Unbekannten.
Denn eines war mir immer schon klar: wenn ich einen Job mache, der mir wirklich gefällt, werde ich ihn nicht einen einzigen Tag als Arbeit ansehen..... :-)

Zum Abschluss natürlich auch heute meine geradezu immerwährende Forderung: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Weitere Infos dazu unter http://www.scherasade.at

25.02.2011

Mir kannst Du doch vertrauen....

Bei rund der Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher beginnt das Leben so, dass die Schutzbefohlenen, also die Eltern, alles andere als Schutz geben. Der Beginn des Lebens ist geprägt von Schlägen, Sanktionen, eingesperrt sein, Verrat, Lüge und der permanenten Angst etwas falsch zu machen.
Und irgendwann im späteren Leben kommt dann, von wem auch immer, der Satz "du kannst mir doch vertrauen". Ich kann hier natürlich nur von mir sprechen; mir ist Vertrauen - wie auch viele andere Gefühle - ganz einfach fremd. Ich kenne es nicht, habe keine Ahnung wie sich Vertauen anfühlen soll. Ich teile Menschen in zwei Kathergorien ein, nämlich gefährlich und ungefährlich. Für mich.
Wobei ich mal prinzipiell, wenn ich jemanden kennenlerne, von ungefährlich ausgehe. Wenn dann allerdings nur die kleinste Kleinigkeit vorfällt (die für den Anderen vielleicht sogar ganz normal, aber für mich verletzend ist) schalte ich die Einschätzung in der Sekunde auf gefährlich um. Dann wende ich mich sofort, und das meist unwiderruflich, von demjenigen ab. Dadurch sind mir sicher in der Vergangenheit ein paar Menschen abhanden gekommen, die es vielleicht wert gewesen wären, dass ich mich etwas länger mit ihnen auseinander gesetzt hätte. Das ist einerseits natürlich mein Pech, andererseits auch schwierig für Menschen, die versuchen meine Freundschaft zu erlangen, sich gerne mit mir austauschen würden. Ich weiss das, konnte allerdings bisher nichts gegen die Mechanismen in meinem Kopf tun. Zumindest aber arbeite ich zur Zeit daran, also an mir.
Ausserdem gibt es da noch einen zweiten sehr wichtigen Aspekt für mich, nämlich das Selstvertauen. Nachdem Vertrauen für mich eine unbekannte Grösse ist, weiss ich auch nicht genau wie sich Selbstvertrauen anfühlen soll. Das heisst jetzt nicht, dass ich mit hängendem Kopf ängstlich durch´s Leben eile. Dazu hab ich mir selbst schon oft genug bewiesen, dass ich mich in den unterschiedlichsten Lebenssituationen auf mich selbst verlassen kann. Das basiert allerdings rein auf dem Wissen um meine Fähigkeiten. Und nachdem ich vor langer Zeit mal rund ein Jahr auf der Strasse gelebt habe, weiss ich auch, dass ich mich immer irgendwie durchschlagen kann. Das ist dann vielleicht sogar eine gewisse Art von Selbstvertrauen, das allerdings immer mit der Angst verbunden ist, dass ich irgendwas falsch machen und dafür hart bestraft werden könnte. Auch wenn mir ein paar gute Freunde, meinen Bruder und Uli immer wieder, geradezu gebetsmühlenartig, sagen, dass ich meine Dinge gut, zeitweise sogar spektakulär ausgezeichnet mache.
Im Endeffekt führt das allerdings auch dazu, dass ich eigentlich nie ganz die Bedeutung verstehe oder freudig annehmen kann, wenn mir wer sagt "ich vertraue dir voll und ganz". Oder zum Beispiel Gratulationen bei meinen Erfolgen so richtig geniessen kann. Oder mich ruhig zurücklehen und ganz einfach mal nur sein kann.
Aber zumindest entsteht in mir zur Zeit gerade das ganz angenehme Gefühl, dass ich zumindest für den Moment ausserhalb der täglichen Gefahrenzone bin. Mal sehen, vielleicht wird ja noch mehr daraus....

Zum Abschluss, wie immer, meine lautstarke Forderung: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Mehr dazu unter http://www.scherasade.at

24.02.2011

Das Leben einfach geniessen...

So im Wissen was ich an meinen Freunden, meinem Bruder und mir selbst so habe, lässt sich das Leben eigentlich sehr gut geniessen. Und, wie ich in solchen Momenten immer wieder bemerke, es entstehen die grössten Genussmomente defacto ausschliesslich aus ideellen Werten. Mit uneingeschränkter Lust und Leidenschaft diese wundervollen Augenblicke des Glücks auszukosten, das ist es worauf ich mich wieder viel mehr besinnen sollte.
Wenn Menschen applaudieren, weil sie eine meiner Inszenierungen fasziniert. Wenn sich wieder mal ein Platz bis zum letzten Eck füllt, weil sie sehen wollen was die aufführenden Künstler in dem von mir geschaffenen Rahmen vollbringen werden.
Wenn ein paar nette Menschen mit mir zusammensitzen und wir bis tief in die Nacht interessante Gespräche führen oder einfach nur Spass miteinander haben. Wenn mir wieder mal eine spezielle Kombination in der Küche einfällt und das Ergebnis ausgezeichnet schmeckt. Wenn ich vollkommen ausgelaugt aber breit grinsend aus meiner Jogastunde gehe. Wenn mir, so wie heute wieder, eine Steinskulptur wirklich gut gelingt.
Oder wenn ich mich, wie eben gerade jetzt, zurücklehen kann und mit mir selbst rundum zufrieden bin. Dann merke ich, wie einfach und doch wundervoll sich das Leben in vollen Zügen geniessen lässt. Das sollte ich in Zukunft nie wieder vergessen oder mir von anderen vermiesen lassen.....

Wie immer wiederhole ich auch heute natürlich zum Abschluss wieder meine gleichbleibende Forderung: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Infos dazu: http://www.scherasade.at

23.02.2011

Meine persönliche Afterwork-Lounge.....

Zur Zeit bin ich den ganzen Tag mit Menschen zusammen, die wie auch ich ihre psychische Erkrankung bearbeiten. Das ist eine Arbeit, die ich zu erledigen habe, da mich meine Psyche begonnen hat im Alltag zu bremsen, diverse Tätigkeiten schwer oder auch unmöglich geworden sind. Der Grund dafür liegt tief in meiner Vergangenheit begraben und ist jetzt intensives Thema meiner täglichen Arbeit mit mir selbst. Wie beim Grossteil aller hier, finden sich die Gründe für die psychische Belastung in der Kindheit. Ist so und wird sich im Laufe der Zeit hoffentlich wieder komplett lösen. Da geht es mir nicht anders als vielen anderen Menschen auch. Wir wissen seit geraumer Zeit, dass eine glückliche Kindeheit glückliche oder zumindest chancenreiche Erwachsene bedeutet und eine brutale Kindheit irgendwann aufgearbeitet werden muss, weil sich das eben sonst psychisch in diversesten meist höchst unangenehmen Zuständen maifestiert.
Nach so einem wirklich harten Arbeitstag an mir selbst setze ich mich dann gemütlich in meine "persönliche Afterwork-Lounge", also die örtliche Internetstation, um ein wenig im Infodschungel herumzusurfen und abzuschalten. Und was passiert? Ich sitze mit offenen Augen vor der Kiste und mir kommt das Kotzen! ORF-On Meldung: Misshandelte Kinder sind in unserer Gesellschaft noch immer Opfer zweiter Klasse. "Bis du gross bist, ist alles wieder gut" und ähnliche Meldungen beherrschen noch immer das Denken. Bei Kommissionen die angezeigte Fälle von Kindesmisshandlungen durch Institutionen untersuchen sollen, gibt es riesengrosse Verwunderung, dass erwachsene Menschen vierzig Jahre nach dem Erlebten bei einer Schilderung der Misshandlungen noch immer in Tränen ausbrechen. Noch immer damit nicht umgehen können. Noch immer in ihrem Leben davon dominiert, eingeschränkt werden. Sich noch immer nicht erklären können warum ihnen derartige Grauslichkeiten in ihrer Kindheit widerfahren sind.
Psychosomatische Zentren, Rehabilitationsanstalten, Psychiatrien und auch die Praxen von Psychologen sind voll von Menschen, denen ihre Kindheit das Leben irgendwann unmöglich macht. Die aus der Zeit, in der sie eigentlich beschützt aufwachsen sollten, derartige Verletzungen mitbekommen haben, dass sie es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen damit eigenständig zu leben.
Das sind allerdings alles Tatsachen, die uns nicht erst seit gestern bekannt sind. Trotzdem schauen wir weiterhin weg, wenn jemand ein Kind schlägt. Wenn wir von Vergewaltigungen von Kindern hören ekeln wir uns.
Nur wenn zwischendurch wiedermal ein Kind an den Misshandlungen stirbt ist die Aufregung gross! Strengere Gesetze werden gefordert, politische Verfehlungen aufgezeigt und immer dürfen dann auch wieder neue Arbeitskreise das Thema eine zeitlang mit Ideen würzen. Bis das an den Misshandlungen verstorbene Kind in Vergessenheit geraten ist und wir wieder "Wichtigeres" zu tun haben.
Jährlich werden in Österreich rund 30.000 Kinder seelisch und körperlich misshandelt, weitere rund 10.000 werden sexuell missbraucht. Sicher gibt es zur Zeit, weil ja kürzlich erst ein Bub zu Tode geprügelt wurde, wieder irgenwo einen durch die Politik eingesetzten Arbeitskreis, der sich mit dem Thema zu beschäftigen hat. Aber keine Angst, wir werden von der ungustiösen Sache nicht all zu lang belästigt werden. Denn statistisch gesehen stirbt alle drei Jahre ein Kind an seinen Misshandungen. Und nachdem das erst vor Kurzem passiert ist, können wir durchatmen und wieder wegschauen. Bis zum nächsten Mal halt......

Heute natürlich wegen des Themas, aber wie auch sonst immer wiederhole ich zum Abschluss meine immer gleichbleibende Forderung: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Allerdings möchte ich heute auch mal wieder auf ein Zweites hinweisen: Wer wegschaut ist Mittäter!!! Was viele Künstlerinnen und Künstler mit mir gemeinsam immer wieder tun um lautstark auf das Thema aufmerksam zu machen gibt es hier zu sehen: http://www.scherasade.at

22.02.2011

Schreiben und neu erdenken....

Eigentlich hatte ich versprochen ein Stück zu schreiben. Ein "Ein-Frau-Stück". Aber als ich angefangen hab, ist der Beginn meines Buches aus mir rausgeflossen. In Form von mittlerweile elf Kurzgeschichten die irgendwie zusammenhängen hat es sich ganz einfach aufgetan. Auch gut; wollte ich sowieso schon länger in Angriff nehmen. Und jetzt, wo ich hier bin, weit weg von daheim, Job und alltäglichem Leben, in der mich zu relaxenden Einöde, hat eben das Buch begonnen Gestalt anzunehmen.
Ist wieder mal so gekommen, wie fast immer in meinem Leben. Die Dinge ergeben sich irgendwie von selbst, beginnen zu laufen und bremsen sich auch von selbst wieder ab. Durch´s Leben gleiten lassen und sehen was es so zu bieten hat. So hat sich das meine immer schon gestaltet und auf seine eigene Art und Weise ist es bisher immer recht gut gegangen.
Wenn ich nicht wusste was ich als nächstes tun soll, hab ich einfach die Zeitung aufgeschlagen und nachgesehen was mich so anspringt. Das nötige Grundwissen für den mir interessant erscheinenden Job hab ich mir im Normalfall binnen weniger Tage aus Fachbüchern angeeignet. Der Rest liess sich bisher immer noch in der ersten Arbeitswoche durch Zusehen, Aufsaugen, Mitdenken und Machen erlernen. Ob Segellehrer, Optionenhändler, Fotograf, Verhandler von Ölverträgen, Waschmittelverkäufer, Graveur oder Filmentwickler. Selbst die Navigation hat mir ein Freund innerhalb zweier Stunden, vor meinem ersten Job als Skipper, erklären müssen. Und dann hab ich einen Katamaran von Kroatien aus schadlos in kurzer Zeit nach Rhodos überstellt. In einer Zeit, als es noch keine Navigationsgeräte gab.
Klingt selbst für mich zeitweise noch immer fantastisch, aber ich denke mir; jeder hat so seine Begabung und das ist halt die meine. Bringt viele Vorteile mit sich, weil ich höchst flexibel leben kann. Birgt aber auch den gewaltigen Nachteil, dass mir defacto alles binnen kürzester Zeit extrem langweilig wird. Wozu was weitermachen, das ich kann, das mich nicht mehr weiter fordert, das in Routine übergeht?
Mal sehen wie das mit dem Buch oder vielleicht sogar mit den Büchern vorangeht. Das eine werde ich sicher fertigschreiben, nur als Beweis für mich, dass ich es kann. Bin auch schon sehr gespannt wie es so ist mich selbst dann zu lesen :-)
Und danach? Kommt sicher wieder was Neues.
Mich neu zu denken, neu zu erfinden um immer wieder neu zu leben ist das, was auch den Rest meiner sicher noch langen Lebenszeit bestimmen wird. Bisher gab es jede Menge Gutes, aber auch viel Schlechtes am Weg. Also nehm ich das Gute, reinige meine Festplatte von allem anderen und beginn mich neu aufzusetzen. Kann nicht jeder, was ich da so vorhab mit mir. Weil sich´s voraussichtlich auch nicht jeder erlaubt oder traut. Den kleinen Besitz der geschaffen wurde einfach sein zu lassen und ins Ungewisse zu stürmen. Die Angst vor dem kommenden Neuen in unbändige Vorfreude zu verwandeln.
Für mich allerdings gibt es zur Zeit keinen schöneren Gedanken, als das Unbekannte, das mich erwartet. Und zwar genau jetzt! Das Neue. Liegt unerforscht vor mir. Will Kennengelernt werden. Will erobert werden. Will mit mir kämpfen. Will sich mir hingeben. Will mich, weil ich es will. Also setze ich mal wieder neues Leben in die Welt. Mein Leben.....


Und wie immer, möchte ich auch heute zum Abschluss meiner ewigen Forderung wieder Ausdruck verleihen: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Mehr dazu gibt es unter http://www.scherasade.at

16.02.2011

Die Fantasie fliegen lassen...


Die Fantasie fliegen lassen, zurücklehen, die Augen schliessen, den Gedanken freien Lauf lassen, auf geistigen Kurzurlaub gehen, das Sein geniessen, wissen, dass das Leben im Prinzip ein schönes ist, ein breites Grinsen im Gesicht zulassen, die Augen öffnen - und der Realität etwas gelassener gegenüber stehen...... :-)

Wie immer, bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
Infos, Unterstützungsmöglichkeiten, Events:
SCHERASADE. KEINE GEWALT GEGEN KINDER! http://www.scherasade.at

15.02.2011

Gut, dass Du wieder normal bist...


"Gut, dass Du wieder normal bist". Das bekommen viele Menschen nach einer pyschischen Therapie von ihrem Umfeld zu hören. Ebenso gross ist dann die Erwartung, dass man wieder angepasst dem Alltag nachgeht. Und zwar so, wie es sich das Umfeld wünscht. Denn "normal sein" bedeutet für die meisten Menschen nichts anderes, als ohne aufzufallen durch´s Leben zu gehen.
Ganz abgesehen davon, dass ein Mensch, der zeitweilig psychisch erkrankt ist noch lange nicht nicht geistig abnorm ist, kommt aus einer Therapie keine glattgeleckte Persönlichkeit zurück. Idealerweise trifft eine gefestigte Person, charakterstark, voll Lebensfreude und mit eigenem Willen auf die Umwelt.
Das mag dann nicht allen schmecken, ist aber ein toller Erfolg für denjenigen, der sich seine Krankheit eingestanden und etwas dagegen unternommen hat. Vielleicht sollten jene, die sich einen "pflegeleichten" Menschen wünschen überlegen, ob ihnen Fantsie und Lebenslust nicht selbst schon lange abhanden gekommen sind.......

Und gundsätzlich, wie immer, bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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SCHERASADE. KEINE GEWALT GEGEN KINDER! http://www.scherasade.at

13.02.2011

Opfer / Täter: ein extrem bösartiger Gedanke...


...für misshandelte Kinder, vor allem wenn sie dann erwachsen sind. Erst wenn ich dem Gedanken Platz einräume, dass meine Eltern Täter sind und ich Opfer bin, kann ich in meinem Denken und der Befreiung von meinen psychisch schmerzenden Zuständen einen fetten Schritt vorwärts machen. Wenn ich wieder fühlen, lachen, weinen, schreien will oder welche Gefühlsregung auch immer auskosten will, muss ich die Eltern als Täter anerkennen. Lass Dir das mal auf der geistigen Zunge zergehen und erwürg Dich nicht selbst an dem Gedanken. Es gibt, also zumindest mir vorstellbar, keinen grösseren Schmerz, als das zu erkennen und zu akzeptieren.......

Jetzt vornehmlich aus diesem Grund, aber auch gundsätzlich, wie immer, bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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SCHERASADE. KEINE GEWALT GEGEN KINDER! http://www.scherasade.at,

Ich liebe meine sentimentale Sehnsucht nach einfach allem...


Tage, wie der heutige, grau in grau, wecken eine undefinierte Sehnsucht in mir. Leichte Sentimentalität gemischt mit einem grinsendem Gesicht beherrscht mein Bauchgefühl. Aufkeimende Tränen werden von einem Lächeln wieder zurückgeschoben und laufen dann doch kurz mal über´s Gesicht. Das Begehren, das nach Liebe, Lust, Leidenschaft, Zärtlichkeit und überschwänglichem Leben schreit, ist fast unerträglich schön. Und das langsame Zulassen können dieser Gefühlswelt, das ist es, was mich so richtig traurig glücklich macht. Das ist es, was es mich einfach wirklich nur schön erleben lässt.......

Wie immer, bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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09.02.2011

Zeitweise könnt ich ihn erwürgen, den ich in mir.... :-)


Multiple Persönlichkeits-
verschiebung in Verbindung mit depressiver Manie. Im Prinzip eine geile Kombination, weil ich mir immer den holen kann, den ich gerade brauche, von den Fünfen der Ich´s in mir.
Dadurch bin ich fast unbesiegbar, weil unberechenbar leistungsfähig, leider zugleich aber auch selbstverletzbar, dass der Sau graust. Heut ist so ein Tag. Halleluja Schwestern und Brüder :-) Der Tag rockt mich seit drei Uhr morgens, jetzt ist es mittlerweile achtzehn Uhr und wie es aussieht laufe ich langsam zur Höchstform auf.
Allein, an meinem Lieblingsholztisch aus einem alten Wirtshaus, am Laptop. Ich reiche mir auch, aber so zeitweise reiche ich mir dann halt auch. Und dann, so wie jetzt gerade eben, könnt ich den Schnellen in mir erwürgen, damit der Ruhige sich mit mir ausstreckt und mit mir ordentlich chillt.
Allerdings hab ich vor dem eigentlich irgendwie Angst. Weil er einmal, vor gar nicht allzu langer Zeit, gleich zwei Jahre geblieben ist; und ich auf der Couch oder im Bett. Siebenhundertdreissig Tage meines Lebens, meist bei verdunkelten Fenstern! Das war auch etwas zu viel.
Na ja, mal schauen wie lange es heute werden wird. So ein wenig den Kopf rocken lassen liegt dem Kreativen mir ja dann auch wieder.
Ach ja, noch was: geboren wurde ich mit einem fetten Intelligenzquotienten von 146 und keiner einzigen psychischen Störung. Thank´s for not hurting me.......

Wie immer, bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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Ich liebe diese zarten Momente aufkeimender Emotionen...


...wo ich nicht genau weiss, ob ich Lachen oder Weinen soll. Meist kommen derartige Gefühle bei Musik hoch. Die Rückkehr von meiner letzten Therapie in´s öffentliche Leben hat mir einen solchen Moment beschert. Mein Freund Marty Pi hat gemeinsam mit Olga Minski einen wundervollen Text für Scherasade geschrieben und ihn mir von der Bühne her gewidmet. Mit den Worten "wir freuen uns, dass Du wieder da bist und sind stolz darauf zur Scherasade Familie zu gehören".
Seit zirka zwanzig Jahren sind mir zum ersten Mal wieder die Tränen runtergronnen. Es war zwar auch das letzte Mal seitdem, aber das kommt alles irgendwann auch in mir so richtig durch. Also, das Gefühlsleben. Ist noch ein wenig Arbeit bis dahin, aber die mach ich gerne; ganz einfach weil ich mich auf die vielen derartig emotionalen Momente freue, die mein Leben dann begleiten werden. Und die Liebe, die Freundschaft, die Leidenschaft, die Lust, die Freude, die Wut, die Angst, das Glück................

Marty Pi und Olga Minski für Scherasade: http://www.youtube.com/watch?v=_YZ0BcicN8g

Wie immer - und weil ich jedem Menschen vergönne seine Emotionen auskosten zu können - bis sich endlich in unserer Gesellschaft was ändert, verleihe ich auch jetzt zum Abschluss wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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Wenn Engel Herzen rösten...


...wollen sie uns nur trösten,
versuchen uns zu wärmen,
bis wir von unsrem Leben schwärmen,
sie geben uns die schöne Kraft,
und Liebe, Freude, Leidenschaft.

Ich könnt jetzt immer weiterschreiben,
bis andre sich die Augen reiben,
sich fragen ob ich heute spinne,
verloren hab den Rest der Sinne,
verschieben sich Persönlichkeiten,
der Wahnsinn beginnt mich zu reiten,
drum lass ich das jetzt sein
und stell es in den Blog hier rein :-)

Vollkommen durchgeknallt, aber was soll´s?

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♥ ♥ ♥ ♥ ♥.......... Liebe eben :-)


Zärtlichkeit, Leidenschaft, Verbundenheit, Verliebtheit, Innigkeit, Sicherheit, Schutz, Behütetsein, Geborgensein, Gesichertheit, Gefühl, Herzenswärme, Hingabe, Abschirmung, Nestwärme, Zuwendung, Ungefährlichkeit, Obhut, Unterstützung, Gunst, Hilfestellung, Förderung, Resonanz, Beistand, Anklang, Mithilfe, Entgegenkommen, Wohlwollen, Hilfeleistung, Bemühung, Gewogenheit, Freundschaft, Intensität, Sinnlichkeit, Heissblütigkeit, Einsatzbereitschaft, Aufmerksamkeit, Hitze, Fieber, Erotik, Temperament, Feuereifer, Glut, Interesse, Feuer, Begierde, Passion, Begeisterung, Zuneigung, Herz, Sanftmut, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Innigkeit, Lust.......

Liebe geben, Liebe leben, Liebe eben :-)

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Kochen hat echt Sex....... :-)


Abgesehen davon, dass ich mit Vergnügen fast jeden Tag zumindest einmal koche, liebe ich auch das Verbindende dabei. Es gibt für mich kaum was Schöneres, als mit anderen, zeitweise auch mir vollkommen fremden, Menschen zu kochen. Das hab ich schon rund um den Planeten gemacht. Zum Beispiel in Dubai, Thailand, Deutschland, Griechenland, der Schweiz, der Türkei, der Karibik und natürlich desöfteren in Österreich. Und immer wieder ist es das Selbe; binnen kürzester Zeit gibt es feine Gespräche, die Stimmung ist ausgelassen, innere Ruhe kehrt ein und Nähe macht sich breit. Weil gemeinsames Geniessen nun mal unheimlich verbindet.
Und auch ohne Worte funktionieren kann, wenn Kochen die einzige gemeinsame "Sprache" ist, wie das für mich in Thailand der Fall war. Ausserdem kommt eines dazu, nämlich das Friedliche daran. Zusammen in der Küche zu stehen, Speisen zuzubereiten, die unterschiedlichen Düfte aufzunehmen, gemeinsam zu essen; all das geht nunmal nur in einer friedlich lockeren Athmosphäre.
Das seh ich auch bei den Scherasade Genuss & Benefiz Events, die ich immer wieder mal mit und bei netten Freunden veranstalten darf. Menschen, auch da natürlich immer wieder ein Teil davon mir bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte, unterschiedlichster Herkunft treffen zum miteinander Sein, Essen, Trinken und Musizieren zusammen. Und ich koche. Mit zwei, drei anderen, je nachdem wie gross die Küche ist. Ein genialer Platz zum Beispiel war (und ist) das Dan Küchenstudio von Freund Josip, weil es viel Platz für alle Gäste und - für mich das Schöne daran - eine echt geile Küche gibt. Die Stimmung ist immer von Anfang bis zum, meist sehr späten, Ausklang eine ausgezeichnete und die Spendenbereitschaft für die begünstigten 560 seelisch und körperlich misshandelten Kids auch eine grosse....
Wenn mein jetziger Therapieturnus abgeschlossen ist, werde ich das wieder machen. Weil´s einfach echt Sex hat miteinander zu Kochen, zu Geniessen und Spass zu haben :-)

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08.02.2011

Der erste Schritt ist, zu den Überlebenden zu gehören.....


Wir haben die "Kindheit" überlebt, aber nichts wird je so sein wie es sein sollte. Bei den Eltern ausgezogen, aber die Angst zieht niemals aus. Seelische und emotionale Störungen bleiben grausame Lebensbegleiter, die sich niemals abschütteln lassen. Die innere Traurigkeit, die Einsamkeit, der niemals stillbare Hunger nach Liebe und Anerkennung, der Versuch Leben zu leben. Fernab von Genuss, Freude, Liebe und Leidenschaft. Weiter überleben, ohne die Intensität frei entwickelter Gefühle je spüren zu können. Aufgrund der Misshandlung in der Kindheit beeinträchtigte oder fehlgeleitete Entwicklung führt in der Pubertät und im Erwachsensein zu teils radikalen Störungen. Das Fürchten vor Berührung ist eine der vielen Konsequenzen, die das Leben begleiten. Zärtlichkeit in ihrer vollen Blüte als Wort beschreiben, aber niemals körperlich fühlen zu können. Die Intensität körperlicher Liebe nur zu erahnen. Geistige Liebe zwar in voller Pracht beschreiben zu können, aber den Geist der Liebe niemals aufzunehmen, aufnehmen zu können. Der erste Schritt ist, zu den Überlebenden zu gehören. Alle weiteren sind geprägt von dem Versuch Hass und Selbsthass in Lebensfreude, Zärtlichkeit, Leidenschaft, Genussfähigkeit und Lust umzuwandeln. Ich bin am Weg und werde täglich besser. Zur Zeit versuche ich Vertrauen - was immer das sein soll........

SCHERASADE. KEINE GEWALT GEGEN KINDER! http://www.scherasade.at

Liebe und Zärtlichkeit statt Schokolade........


Es ist wieder mal passiert. Einfach über mich gekommen. Unbremsbar. Ich bin daneben gestanden und hab mir selbst zugesehen. Einen ganzen Butterstriezel mit einem Liter Milch in eine Schüssel gegeben und binnen zehn Minuten verschlungen. Als Genussmensch und Ästhet kommt mir heute bei dem Gedanken an gestern das Grausen. Und wenn ich mir das Foto ansehe, muss ich fast wirklich kotzen. So hab ich vor einem Jahr ausgesehen, vor meinem ersten psychotherapeutischen Klinikaufenthalt. In der Zwischenzeit waren fast dreissig Kilo abgegangen, aber jetzt bin ich wieder am steilen Weg nach oben. Ich hab im psychosomatischen Zentrum meine Therapeutin mal gefragt, wie das sein kann. Warum ich mir selbst zusehe, wenn ich mir derartiges antue, aber nicht in der Lage bin das zu bremsen. Ihre Frage: "Womit sind sie in ihrer Kindheit belohnt worden?" konnte ich ohne nachdenken beantworten: mit Essen! Mit Süssigkeiten, mit Ovomaltine, mit Kuchen......
Da bin ich aber nicht alleine, das ist bis heute eine übliche Form der Belohnung für Kinder. Wird ja auch täglich kommuniziert: der liebe Opa mit dem Zuckerl, die vorrätigen drei Packungen Pralinen, strahlende Kinderaugen, wenn die Süssigkeiten ausgepackt werden.
Ich frage mich was wäre, wenn Kinder als "Belohnung" eine extra Portion Zärtlichkeit, ein zusätzliches Zeichen der Liebe bekommen würden? Wie würde ich mich heute verhalten, wenn mich eine Depression überfällt, wenn mein posttraumatisches Angstsyndrom die Macht über mein Tun übernimmt?
In meinen facebook Postings wünsche ich immer all meinen FreundInnen Freude, Liebe, Zärtlichkeit, Erotik und zeitweise auch mal so richtig guten Sex. Ein Wunschdenken, das oftmals ganz einfach an mich selbst gesandt ist. Und dann? Ein fetter Striezel mit Milch. Wunschbefriedigung auf hardcore Niveau. Psychisch gesehen auf jeden Fall.
Ich arbeite, auch in der in Kürze folgenden nächsten Therapieeinheit, hart an mir, meinen eingeprägten Mustern und meinen mannigfaltigen psychischen Ausnahmezuständen. Das ist harte Arbeit, mit immer wiederkehrenden noch härteren Rückschlägen. Wie eben der gestrige Striezel.
Natürlich handelt es sich dabei um einen Denkfehler oder einfach um Bequemlichkeit bei Eltern, der das Essverhalten der Kinder im Erwachsenenalter in die falsche Richtung lenkt. Und nicht zu vergleichen mit den überaus brutalen seelischen und körperlichen Misshandlungen, die sonst den Alltag sehr vieler Kinder (125.000 Fälle jährlich allein in Österreich!) bestimmen.
Und selbstverständlich ist mein radikal gestörtes Essverhalten in Verbindung mit meinen vielen „BegleiterInnen“ - kombinierte Persönlichkeitsstörung, bipolare affektive Störung, Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität, Reaktion auf schwere Belastungen, posttraumatisches Angstsyndrom, generalisierte Angststörung, hysterische Amnesie – zu sehen.
Trotzdem frage ich mich: wie würde ich mich heute verhalten, hätte ich Liebe und Zärtlichkeit statt Schokolade bekommen?

Und, wie immer bis sich endlich was ändert, verleihe ich auch heute wieder meiner generellen Forderung lautstark Ausdruck: KEINE GEWALT GEGEN KINDER!
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06.02.2011

Da kann ich jetzt aber gar nicht stolz sein auf Dich.......


Das ist richtig beliebter Satz, vor allem, wenn ich Leistungen nicht erbringe, die andere von mir erwartet hätten. Allerdings drängt sich bei mir seit einiger Zeit der Gedanke auf, warum mich das jucken soll?
Wieso muss es für mich von hohem Interesse sein, dass jemand anderer stolz ist auf mich, respektive auf meine Leistung, denn darauf läuft es ja immer hinaus. Sagt ja nie wer, ich bin stolz auf Dich, weil Du so bist wie Du bist und das lebst was Du lebst.
Auf Leistung, also auf mein Tun ist der Stolz gelenkt, nicht auf mein Sein. Natürlich hab ich, wie alle anderen in meiner Kindheit gelernt, ja geradezu eingetrichtert bekommen, dass es wichtig ist, dass irgendwer stolz auf mich – also mein Tun – ist. Und wie fast alle, habe ich nie hinterfragt, was das eigentlich soll! Ich muss perfekt funktionieren, damit jemand anderer ein gutes Gefühl haben kann. Noch dazu, eines mit wenig Sinn!
Du weckst meine Leidenschaft, Du inspirierst mich zu neuen Gedanken, das Zusammensein mit Dir ist eine Bereicherung, Du zeigst mir wie lustvoll das Leben sein kann, ich geniesse Deine Gesellschaft.......
Das sind die Werte, die Wichtigkeit haben sollten. Die Gemeinschaft ausmachen sollten. Die Liebe ausmachen sollten. Die mir persönlich zumindest wichtiger sein sollten, als ob jemand sein Selbstwertgefühl anhand meines Tuns erhöhen kann.
An meinem Sein darf sich jeder erfreuen, da darf jeder teilhaben, da geb ich auch gerne sehr viel von mir her!
Aber – wer immer Du gerade bist, der stolz sein will auf mein Tun, mein geschäftliches Fortkommen, meinen gesellschaftlichen Stand,
meine äusseren Werte: ab sofort scheiss ich drauf!

05.02.2011

Meine multiple Persönlichkeitsverschiebung rockt mein Leben ganz schön...

Kein Vorteil ohne noch mehr Vorteile. Das ist das höchst Positive an meiner multiplen Persönlichkeitsverschiebung. Denn es wohnen ein paar ganz unterschiedliche Typen in mir, die sich abwechselnd vordrängen. Alle gemeinsam haben sie halt auch noch ein paar zusätzliche psychische Erkrankungen, aber was soll´s? Dafür haben wir in mir schon jetzt ein Leben hinter uns, das andere in zehn nicht schaffen würden.

Denn das schaut so aus: Geschäftsführer einer Werbeagentur. Freischaffend tätig in Marketing und Konzeption in Wien, Deutschland und Dubai. Kreativdirektor und Geschäftsführer. Texter und Konzeptionist. Segellehrer. Skipper in Türkei, Griechenland, Jugoslawien und Karibischen Inseln. Wirt. Koch. Optionenhändler. KFZ Mechaniker. Optiker. Fotograf. Graveur. Gewerbewaschmittelverkäufer. Fast ein Jahr obdachlos auf der Strasse in Wien lebend.

Dazu kommen ganz gewaltig viele Bekannte und Menschen, die gerne mit mir kommunizieren sowie ein paar gute echte Freunde und ein Bruder, die mich konsequent loyal durch´s Leben begleiten.

Und das alles, obwohl ich nicht einmal noch die Hälfte meines Lebens gelebt habe. Jetzt kommt halt - weil dringendst notwendig - ein paar Monate die Phase der Reinigung, Bereinigung und inneren Erneuerung. Also auch radikalstes Entfernen jeglichen Ballasts, der sich im Laufe der Zeit so angesammelt hat. Da ich allerdings, wie oben erwähnt, nicht allein bin, werde ich auch diese Strecke in einer für meinen Bedarf angemessenen Zeit – also eher schnell – hinter mich bringen.

Weil dann muss kommen, was ich will und worauf ich mich schon jetzt sehr freue: ich werde mit all meinen Persönlichkeiten das Leben wieder rocken, dass die Funken fliegen..........

Und ich bin schon jetzt sehr gespannt, was da noch alles an Neuem in mir entstehen wird :-)