Ich habe wirklich keine Ahnung, warum ich eigentlich kaum je Angst vor dem Scheitern hatte. Vielleicht weil ich das Unbekannte viel zu sehr liebe. Für mich geht eine unglaubliche Magie von dem aus, was ich nicht kenne. Das Mitgestalten des auf mich zukommenden, gemischt mit der Spannung was sich zusätzlich von selbst am Weg daraus entwickeln wird, hat mich immer schon fasziniert.
Das beschert mir ein rundum lustvolles Leben irgendwo zwischen Traumtänzer und Regenmacher. Immer ungewiss, meist spannend, zeitweise beängstigend, immer erwartungsvoll, oft freudig und vor allem; immer neu.
Grenzen zu überschreiten, um zu sehen wie weit ich komme. Und dann sofort die Grenzen immer noch weiter zu stecken. Das machte auch meine tägliche Lust auf mehr und intensiveres Leben aus.
Ein paar Dinge muss ich noch lernen, einen grossen Haufen Mut muss ich mir ganz einfach wieder zurückholen, zurückerarbeiten; aber im Prinzip ist sowieso schon immer jeder Tag für mich ein Lernprozess. Ein bereinigend schöner, neue Perspektiven öffnender.
Mein jetziges Projekt bin ich also selbst, meine Sehnsucht nach spannendem Leben und meine Leidenschaft für das Unbekannte wieder voll entwickeln und dann schauen, was die Zukunft noch für mich auf Lager hat. Um dann wieder so zu sein, wie ich war und es auch weiterhin sein will.
Ausserdem habe ich mittlerweile schon wieder rund vierzehn gute - und vor allem für mich neue - Ideen für Projekte, die ich in Zukunft noch verwirklichen will. Und "Scherasade. Keine Gewalt gegen Kinder!" werde ich ja auch noch um einiges grösser machen sowie mit viel mehr Menschen gemeisam lange weiterführen.
Das alles geht für mich nur mit viel Lust, Leidenschaft, Begeisterung und vor allem der Freude an der Magie des Unbekannten.
Denn eines war mir immer schon klar: wenn ich einen Job mache, der mir wirklich gefällt, werde ich ihn nicht einen einzigen Tag als Arbeit ansehen..... :-)
Zum Abschluss natürlich auch heute meine geradezu immerwährende Forderung: KEINE GEWALT GEGEN KINDER! Weitere Infos dazu unter http://www.scherasade.at
28.02.2011
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