20.11.2011

Solange wir wegschauen, wird sich nichts ändern!


Das Folgende passiert Kindern täglich in Österreich! Die kleinste Abweichung von unbegreiflichen, unbegründeten oder willkürlich aufgestellten Normen werden härtestens sanktioniert. Prügel und Demütigungen im Alltag. Schläge, Stossen, gegen die Wand schleudern, Verbrennen, Einklemmen, Untertauchen, Würgen, Urin trinken oder Kot und Erbrochenes essen lassen, Ablehnung, Verängstigung, Terrorisierung, Isolierung, beschimpfen, verspotten, erniedrigen, einsperren, bedrohen, keine Zuwendung, mangelhafter Schutz vor Gefahren, mangelhafte Förderung und Anregung von Talenten und vieles mehr. Oder; sie ganz einfach ficken!

Und die Folgen für das spätere Leben sind höchst brutal:
Misshandlung führt bei Kindern zu massiven Selbstabwertungen und in Folge im späteren Leben zu verschiedenen psychischen, insbesondere affektiven Störungen. Das bedeutet, um nur einige Beispiele zu nennen: Depression, soziale Probleme, kognitive Probleme, Aggression, Hyperaktivität, Bindungsstörung, Risikoverhalten, Alkohol, Drogen, Ängste, Stress, Suizidgefährdung, Arbeitsunfähigkeit, Burnout, Abhängigkeit von staatlicher Hilfe, Lebensunfähigkeit.......

Wenn wir uns also fragen, warum unsere Gesellschaft so kalt, brutal und unsozial geworden ist; die Antwort liegt in der Behandlung unserer Kinder!

ERST WENN BEI KINDESMISSHANDLUNG NIEMAND MEHR WEGSIEHT, WIRD SICH UNSERE GESELLSCHAFT ÄNDERN!
"Scherasade. Keine Gewalt gegen Kinder!" -> http://www.scherasade.at

Innere Kälte macht´s schwierig.......


Irgendwie ist das alles sehr komisch. Alles, was bis gestern noch schön war, ist heute plötzlich nicht mehr da. Gedanken, die sich schon länger entwickelt haben. Eine Konsequenz, die sich auch schon geraume Zeit abgezeichnet hat. Ein Schritt, vor dem ich Angst hatte. Jetzt hat er sich eigentlich von selbst getan.

Der Ursprung ist meine innere Kälte. Meine Unfähigkeit die mich umgebende Mauer endlich niederzureissen und andere an mich heranzulassen. Warum auch immer, das ist ganz einfach so. Und genau so klar war auch, dass das irgendwann, wie immer wieder in meinem Leben, zum Ende führen muss.

Wenn jemand versucht mir nahe zu kommen, mir zu zeigen, dass alles gut sein kann, dann baut sich erst recht ein riesiger eisiger Block auf. Weil ich mich immer frage, was derjenige von mir wollen kann. Kann ja nicht sein, dass mich wer um meiner eigenen Person wegen mag. Das funktioniert in meinem Kopf ganz einfach nicht. So oft ich es auch versucht habe.

Lieber ein paar psychoaktive Substanzen und dazu zwei, drei Gläschen Wein, als mich einmal wirklich dem eigenen Ich zu stellen. Vielleicht weil ich mein Ich noch nie definiert habe, es in mir gar nicht existiert. Verdammte Scheisse, wenn ich jetzt mal ganz ehrlich zu mir selbst bin, hasse ich das wie die Pest.....


ERST WENN BEI KINDESMISSHANDLUNG NIEMAND MEHR WEGSIEHT, WIRD SICH UNSERE GESELLSCHAFT ÄNDERN!
"Scherasade. Keine Gewalt gegen Kinder!" -> http://www.scherasade.at

Und irgendwann geht alles den Bach hinunter.....


Ich hab immer geglaubt, dass diverse Geschichten nur anderen passieren. Burnout, psychische Probleme, nicht mehr können, Angst vor dem Draussen haben und schön langsam alle Beziehungen zu Menschen zu verlieren. Bis im Endeffekt auch die langjährige Beziehung zum Lebensmenschen in die Brüche geht. Weil mich einfach niemand mehr aushält.

Oder besser gesagt meinen Zustand niemand mehr aushält. Tja, jetzt ist es bei mir soweit. Die angekündigte Therapie verschiebt sich seit Monaten andauernd, ich bin mittlerweile unfähig mit Menschen echt menschlich umzugehen und habe eine Belastungsgrenze für mein Umfeld überschritten, die mich unerträglich macht.

Also muss ich mich auf den Weg machen. Woanders hin. Dort wo am Besten niemand ist, damit ich auch niemanden mehr verletzen kann. Ist so und ich schaffe es auch nicht mehr was dagegen zu tun.

Es ist zwar nicht sehr tröstlich, aber ich kenne das von vielen Menschen, die ich im Psychosomatischen Zentrum in Eggenburg kennen gelernt habe.

Es kommt ganz einfach irgendwann der Moment, an dem man – in dem Fall ich – einsehen muss, dass man den Zustand der psychisch harten Belastung seiner Umwelt gegenüber beenden muss. Ich ziehe diese Konsequenz jetzt und damit halt weiter, weil ich nicht will, dass jemand an dem zugrunde geht, was im Prinzip nur mich betrifft.

Vielleicht gibt es später mal wieder einen gemeinsamen Weg mit Freunden, Lebensmenschen, Bekannten und allen anderen. Schliesslich wird die nächste Therapieeinheit ja irgendwann doch noch kommen und dann ändert sich mein Leben wieder ins Positive. Für mich und ich hoffe, dass ich dann für mein Umfeld wieder erträglich sein werde.


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